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Seminarreihe "Foundation of Movement"

Kali verlangt Kraft, Koordination und Kondition - eine klasse Kombination!“

Der Auftakt der vierteiligen Pekiti-Tirsia-Kali-Seminarreihe „Foundation of Movement“ (FoM) 2011 ist im süddeutschen Raum gemacht. Der erste Teil fand am Samstag, den 26. März, und Sonntag, den 27. März, in den Räumen der Bamberger  Kampfkunstschule TAO e.V. sowie parallel im Kampfkunstzentrum in Reutlingen statt.

Zwei Tage lang standen Grundbewegungen und –drills auf dem Programm, die auf die praktische Anwendbarkeit in einer Selbstverteidigungssituation ausgerichtet waren.  Damit ist nach zwei Jahren gut besuchter FoM-Seminare in Reutlingen eine Neuerung in Kraft getreten: Neben Reutlingen haben sich die Kali-Schulen in Bamberg/Würzburg und Osnabrück/Paderborn zusammengeschlossen, um an weiteren Standorten in Deutschland FoM-Veranstaltungen durchzuführen.

Die Teilnehmer in Bamberg kamen aus dem nordbayerischen Raum und freuten sich über die Anwesenheit von gleich drei Kali-Lehrern: Helmut Bauer (Bamberg), Jürgen Brix (Haßfurt) und Bernd Altenhöfer (Würzburg).  Die Trainer hatten sich für dieses Wochenende ein vielfältiges Programm überlegt: Sie übten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiv den „single six“ und „power slaps“.  „Kämpfen muss man mit dem ganzen Körper“, erklärte Helmut Bauer, der besonderen Wert auf die korrekte Körpermechanik legte. Vom Stockmuster ausgehend, erarbeitete sich die Gruppe die dazugehörige Schrittarbeit mit schnellem Richtungswechsel, Kicks und Variationen in  der Höhe des Angriffs. Anschließend wurden diese Bewegungen auf das waffenlose Kämpfen übertragen und trainiert – Arm-Bein-Koordination war gefragt! So vorbereitet, folgte eine Konditionseinheit, in der es darum ging, möglichst „schnell, hart und präzise“ mit offenen Händen auf Pratzen zu schlagen. „Im Ernstfall braucht ihr die Schnelligkeit, Härte und Struktur. Nur so werdet ihr in einer Selbstverteidigungssituation überleben können“, betonte Bernd Altenhöfer, der die Teilnehmer kräftig anfeuerte, „alles zu geben“. Was diese dann auch taten.

Zum „Ausruhen“ ging es auf den Boden: Korrektes Fallen, abrollen und wieder Aufstehen waren gefragt. Am Ende des ersten Seminartages stand die „Kick, twist and run“-Sequenz, bei der ein Tritt abgewehrt, der Angreifer zu Boden geführt und ein Fußhebel angesetzt wird. 

„Es war interessant und hat Spaß gemacht“, lautete das Fazit von Alina, 27, die das Seminar besuchte, um einen ersten Einblick in die Kampfkunst Pekiti Tirsia Kali zu bekommen. „Kali verlangt Kraft, Koordination und Kondition, das ist eine klasse Kombination!“  Dominik, 29, der seit Jahren Kali trainiert, zog folgendes Fazit: „Mein Resümee des FoM: Wir haben vor allem Details und Feinheiten zu bereits bekannten Techniken dazugelernt. ‚Movement‘ stand im Vordergrund. Es war viel Zeit für Wiederholungen von Bewegungen und wir haben ‚Single Six‘ und ‚Powerslaps‘ abwechslungsreich und in verschiedenen Variationen kennengelernt und austrainieren können. Koordinativ war das Seminar anspruchsvoll und konditionell war es fordernd.“ Gut, dass das nächste FoM bereits im Mai stattfindet!

Gertrud Pechmann